Marvel vs. Capcom: Clash of Super Heroes (Test)

Marvel vs. Capcom: Clash of Super Heroes (Test)

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Geschrieben von Parallax - "Capcom presents - the Crossover Battle - Unleash the Ultimate Attack“. Capcoms Streetfighter Recken gegen Marvel mächtigste Helden. Beide Häuser haben wohl Geschichte geschrieben. Jeder kennt spätestens seit Streetfighter Capcom und den erfolgreichsten Comic-Verlag der USA rund um Stan „The Man“ Lee. Wer eher unbekannte Charaktere wie U.S. Agent oder Gambit nicht kennt, lege ich marvelfanpage.de oder marvelarchiv.de nahe. Nun kommt das Spiel. Es ist ein Clash der Giganten. Mal sehen, wie super die Heroes wirklich sind...

Gameplay

Es bieten sich die 4 typischen Beat'em Up Modi Arcade, Versus, Suvival und Training, bei denen wohl jeder Bescheid weiß. Außergewöhnlich und dreamcastexklusiv ist der „Cross-Fever“ Modus, in dem bis zu vier menschliche Spieler, in 2er Teams, sich gegenseitig die Rübe zu Matsch schlagen können. Dies macht unheimlich viel Spaß, da ein gut ausgewogenes Team mit gutem Spielerwechsel durchaus ein Spiel gegen übermächtige Gegner gewinnen kann.

Man kämpft immer in Teams 3 vs 3. Allerdings ist immer nur einer der Kämpfer richtig aktiv bei der Sache. Zwischen den beiden Hauptcharakteren kann man laufend wechseln, während Charakter Nummer 3 per Tastenkombination ausgelöst wird und mit einer kleineren Spezial-Attacke ins Spiel eingreift und danach wieder verschwindet. Dieses Eingreifen des Hilfs-Charakters steht aber nur begrenzt oft zur Verügung. Diese Prinzip des Team Kampfes gibt dem Ganzen noch eine strategische Ebene, weil die Charaktere vor allem von den Spezial-Moves her sehr unterschiedlich sind und ein Captain America zum Beispiel mit seinen Schlagattacken keinen Treffer gegen einen herumschwingenden Spider-Man landen kann.

Steuerung

Die Steuerung ist meiner Meinung nach sehr gut gelöst wurden. So kann ein Beat'em Up-Neugling zwar mitkämpfen, hat gegen einen erfahrenen Spieler allerdings anfangs keine Chance, da die Spezialattacken sehr entscheidend für den Sieg sind. Insgesamt kann man sagen: Wie bei klassischen Capcom Kampfspielen, nur das oft mehr los ist und das Ganze durch die schrillen Comichelden noch ein bisschen actionlastiger wird. Anmerkung: Für Anfänger kann das Auslösen von Spezialattacken vereinfacht werden.

Fazit

Mir als langjährigem Comic-Fan kommt mit diesem Spiel natürlich ein Must-Have in die Sammlung. Aber auch Menschen, die Comics vielleicht nichts abgewinnen können, lege ich die Marvel vs. Capcom-Serie ans Herz, weil sie durch den Teamkampf durchaus Abwechslung zu Spielen wie Streetfighter und Fatal Fury bietet. Vorallem zu viert hat man unendlich viel Spaß und es explodiert im Mehrspieler oft ein Spezialattackenfeuerweg, das ich aus klassischen Beat'em Ups so nicht kenne. Ein Wermutstropfen ist wohl, dass es keine freispielbaren Objekte gibt. Trotzdem handelt es sich um ein Spiel, das man nach einem anstrengenden Tag gerne mal wieder in den Dreamcast schmeißt und welches sich aufgrund des süffigen Gameplays auch für den Chill-Out mit Freunden eignet.


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