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Border Down vs. Ikaruga
Die Grundidee
Boarder Down - Stage 1 BorderDown kommt eher mit einem gewöhnlichen "Kampfsystem", das zwar unkomplizierter aber umfangreicher ist. Man hat einen normalen Schuss, den man entweder gebündelt nach vorn schiesst oder als Lenkraketen in alle Richtungen feuert. Die Stärke des Schusses entspricht dem Ladestatus einer Energiebatterie, die sich während des Kampfes immer mehr auflädt. Je voller die Batterie, umso stärker der Schuss. Die gespeicherte Energie kann dann in Form eines BreakLasers abgefeuert werden. Anders als bei Ikaruga haben wir hier also 3 Waffensysteme. Der Rest ist eigentlich nur Geballer, während man den gegnerischen Kugelsalven ausweicht. Zusätzlich kann man bei BorderDown aber noch die Geschwindigkeit des Schiffes regeln, das ist vor allem bei Ausweichaktionen bei grossen Kugelsalven wichtig, denn so kann man bei langsamer Geschwindigkeit genauer fliegen. Spielumfang:
Ikaruga hinkt da eindeutig hinterher. Das Spiel bietet 5 Kapitel (Spielsequenzen) in denen eine Route durch eine 3D-Landschaft geflogen wird, während man 2D rumballert. Der Weg durch diese 3D-Landschaft ist fest vorbestimmt und ändert sich auch nicht mit anderen Spielmodi. Wenn man von Spielmodi sprechen kann: Es gibt 3 Schwierigkeitsgrade die sich im Verhalten und teilweise Vorkommen der Gegner widerspiegeln. Der Bildschirm jagt einen durch die Kapitel ohne Pause und so hat man alle Kapitel, wenn man sie denn lebendig übersteht, innerhalb von ca. einer halben Stunde durch. Natürlich dauert es, bis man mal so lange durch hält. Aber ab einer bestimmten Spielzeit steigen die Continues, bis man das Freeplay ( unendlich Continues ) erspielt hat. Dann ist es kaum ein Problem, durch zu kommen. Irgentwie stirbt man sich schon durch. Man hat ja unendlich Continues... Für weiteren Spielanreiz sorgen 4 freispielbare Optionspunkte.
BorderDown lässt den Spieler erstmal gleich zu Beginn zwischen der ursprünglischen Arcade-Version und der speziellen Dreamcast-Remix-Version wählen. Die Remix-Version ist eine überarbeitete Version des Arcade-Shooters und bietet u.a. andere Gegnerformationen. Auch hier fliegt ihr über vorbestimmte Routen durch 3D-Welten, doch gibt es hier 3 Routen pro Stage. Es gibt 3 Schiffe. Jedes Schiff fliegt seinen Weg. Befindet man sich auf dem grünen Border steuert man Schiff Nr.1. Wird man abgeschossen wechselt man zum gelben Border. (deshalb: "Border Down") Jetzt fliegt man die Route von Schiff Nr.2, je nachdem wann Schiff Nr.1 angeknallt wurde vom Anfang der Stage oder mittendrin. (Jede Stage hat 3 Kontrollpunkte) Stirbt man auf dem gelben Border kommt man zu Schiff Nr.3 auf dem roten Border. Fällt man auch vom roten Border ist das Spiel vorbei. Man hat also nur 3 Leben. Interessant ist hierbei, dass jedes Schiff sich woanders befindet. Beispiel: Auf dem grünen Border explodiert im ersten Abschnitt einer Stage ein grosses Mutterschiff, weil man es vielleicht sogar selber abgeschossen hat. Fliegt man den gleichen Abschnitt der Stage auf dem gelben Border sieht man die Explosion irgentwo im Hintergrund. Soweit zu diesem, im Vergleich zu Ikaruga, komplizierten Levelsystem. Grafik und Design:
Boarder Down - Stage 1 Wie gesagt, designtechnisch nicht so schön wie Ikaruga, aber das ist Ansichtssache. Die Gegner sehen nicht so detailverliebt aus wie bei Ikaruga, was aber nicht besonders stört. Man muss sie ja eh abknallen. Hat man sie dann mal getroffen gibt es ein kleines Explosiönchen und sie zerfallen in ihre Einzelteile. Sieht schöner aus als in Ikaruga. Und auch alle anderen Effekte sehen schön aus. (man beachte das Bild links) Die grossen Explosionen allerdings hat man so ziemlich verbockt. Erstens wird mal wieder die SlowMotion-Funktion der DC eingeschaltet, was ja nicht so tragisch ist ( passiert eh nur am Ende vom Boss ), aber, und das ist der zweite Punkt, sind die schlecht animiert... Also es sieht nicht so professionell aus wie bei Ikaruga. Man kann aber darüber hinwegsehen, denn die Hintergründe sind mindestens genauso schön wie in Ikaruga, und vor allem abwechslungsreicher. Sound:
Grandios!!! Fangen wir wieder bei Ikaruga an. Das Spiel ist teils der Hintergrundmusik angepasst, d.h. bestimmte Ereignisse wurden musikalisch passend untermalt. Die Musik ist wohl eher orchestralisch einzuordnen. Also sehr stimmungsvoll und praktisch an jede Situation angepasst. Mal ruhig, mal schnell.... Ich empfehle jedem über 15 Stunden zu zocken, denn dann hat man den Soundtrack freigespielt. Über die Soundeffekte kann man in beiden Fällen nicht meckern. BorderDown fährt da soundmäßig eine andere, nicht minder gute Schiene. Das Angebot reicht von elektronischer Musik bis Orchester. Ich hab nicht schlecht gestaunt als mich mitten in einer schnellen Spielszene entspannte Jazzmusik begleitete. Für jede Stage gibt es auch nochmal unterschiedliche Musikstücke, die sich je nach Modus unterscheiden. Die Entscheidung: Letztendlich sind natürlich beide Spiele Perlen in der Dreamcastwelt. Für die, die nur ein Spiel erwerben wollen gilt:
Text von Metallix (metallix.de.vu) Wir bedanken uns recht herzlich bei Metallix für die Bereitstellung des Artikels.
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