Ready 2 Rumble
[Kristian] Schon auf der E3 1999 machte Ready 2 Rumble einen sehr guten Eindruck. Das galt aber nur für die Dreamcastversion. Den N64 und Playstation Ablegern fehlte es noch an Feinschliff.
Ready 2 Rumble ist aber auf keinen Fall ein realistisches Spiel, was man unter anderem schon am Charakter-Design erkennt. Es ist Arcade Boxen vom feinsten. Das flüssige Gameplay und der Riesen Fun-Faktor machen das Game zu einer Klopperei mit Suchtgefahr.
Ist ihr den Ring betretet, vergeht aber noch etwas Zeit. Vorher muss man sich für einen der zwölf witzig-designten Charaktere entscheiden. Bevor jedoch der Startgong ertönt, tritt Michael Buffer in den Ring und schreit sein legendäres „Lets get ready to rumble“ durch die Arena. Hat man diese Zeremonie durchlaufen kommt man zu dem wesentlichem – der Kampf.
Mit dem Analogstick lassen sich die Kämpfer präzise durch den Ring steuern. Mit den vier Controllerbuttons kann man verschiedene Schläge ausführen. Durch Kombination mit dem Analogstick werden Specialmoves ausgelöst und mit den Schultertasten kann man seine Deckung steuern. Die teilweise urkomischen Moves tragen viel zu dem witzigen Spieldesign bei.
Für Langzeitmotivation ist auch gesorgt. Der freispielbare Weltmeisterschaftsmodus oder die Bonus-Charaktere sowie ein paar Bonusspiele fesseln einen lange ans Pad. Im Multiplayer-Modus kommt noch mehr Spaß auf. Bei der Grafik kann man auch nicht meckern, tolle Effekte, eine konstante Framerate und detaillierte Kämpfer runden das Boxspektakel kunterbunt ab.
| |
|
| Grafik: |
 |
| Sound: |
 |
| Gameplay: |
 |
 |
| Gesamt: |
 |
|