GEE: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''GEE''' war ein deutsches Videospiel-Magazin, das, teilweise mit Unterbrechungen, von 2003 bis 2013 erschien. Das Heft unterschied sich vom Konzept her deutlich von anderen Zeitschriften aus dem Segment. Die GEE versuchte Videospiele als Kulturmedium zu beschreiben und betonte insbesondere auch künstlerische Aspekte von Spielen. Darüber hinaus fanden sich im Heft etwa Kurzgeschichten, Kolumnen und Retro-Berichte und es wurde seit Frühjahr 2005 bewusst auf Wertungen in Form von Zahlen verzichtet. Am ehesten vergleichbar war das Magazin mit der britischen [[EDGE]] und der sehr kurzlebigen [[ple magazin|ple:]].
 
Die '''GEE''' war ein deutsches Videospiel-Magazin, das, teilweise mit Unterbrechungen, von 2003 bis 2013 erschien. Das Heft unterschied sich vom Konzept her deutlich von anderen Zeitschriften aus dem Segment. Die GEE versuchte Videospiele als Kulturmedium zu beschreiben und betonte insbesondere auch künstlerische Aspekte von Spielen. Darüber hinaus fanden sich im Heft etwa Kurzgeschichten, Kolumnen und Retro-Berichte und es wurde seit Frühjahr 2005 bewusst auf Wertungen in Form von Zahlen verzichtet. Am ehesten vergleichbar war das Magazin mit der britischen [[EDGE]] und der sehr kurzlebigen [[ple magazin|ple:]].
  
GEE stand ursprünglich für ''Games_Entertainment_Education'', seit April 2007 lautete das Motto des Heftes jedoch ''Love for games''.
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GEE stand ursprünglich für ''Games_Entertainment_Education''. Seit April 2007 lautete das Motto des Heftes jedoch ''Love for games'' und „GEE“ wurde zum reinen Eigennamen..
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
Die Erstausgabe der GEE kam im Oktober 2003 auf den Markt. Die Redaktion befand sich in Hamburg. Die GEE erschien achtmal jährlich. Von Februar 2005 bis Juni 2006 lag dem Heft eine DVD bei.  
 
Die Erstausgabe der GEE kam im Oktober 2003 auf den Markt. Die Redaktion befand sich in Hamburg. Die GEE erschien achtmal jährlich. Von Februar 2005 bis Juni 2006 lag dem Heft eine DVD bei.  
  
Im Zuge des einbrechenden Markts für gedruckte Videospielzeitschriften stellte die GEE ab Mai 2011 das regelmäßige Erscheinen als gedrucktes Magazin ein. Die Auflage lag nach Verlagsangaben im Jahr 2011 bei etwa 28.000 Exemplaren. Stattdessen sollte das Heft als digitales Magazin (''ePaper'') unter dem Namen ''GEE Display'' weitergeführt werden. Gedruckte Versionen der GEE sollten zwar weiterhin veröffentlicht werden, jedoch deutlich seltener als bisher. Diese Sonderausgaben waren in einem A5-ähnlichen Format gehalten und enthielten ausgewählte Artikel der GEE Display. Sie stellten also gewissermaßen eine Best-Of-Version des digitalen Magazins dar.
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Im Zuge des einbrechenden Markts für gedruckte Videospielzeitschriften stellte die GEE ab Mai 2011 das regelmäßige Erscheinen als gedrucktes Magazin ein. Die Auflage lag nach Verlagsangaben zuletzt bei etwa 28.000 Exemplaren. Stattdessen sollte das Heft als digitales Magazin (''ePaper'') unter dem Namen ''GEE Display'' weitergeführt werden. Gedruckte Versionen der GEE sollten zwar weiterhin veröffentlicht werden, jedoch deutlich seltener als bisher. Diese Sonderausgaben waren in einem A5-ähnlichen Format gehalten und enthielten ausgewählte Artikel der GEE Display. Sie stellten also gewissermaßen eine Best-Of-Version des digitalen Magazins dar.  
 
 
Anfang 2013 gab die GEE schließlich bekannt, eine "Kreativpause" und vorläufige Einstellung des Hefts und des digitalen Magazins bekannt. Im Oktober 2013 erschien zum 10-jährigen Jubiläum mit Ausgabe 69 noch eine letzte (gedruckte) Ausgabe im Format der alten Ausgaben. In dieser Ausgabe wurde die endgültige Einstellungen des Magazins bekanntgegegeben.  
 
  
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Anfang 2013 gab die GEE schließlich bekannt, eine „Kreativpause“ abzuhalten kündigte die vorläufige Einstellung sowohl des digitalen als auch des gedruckten Magazins an.
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Im Oktober 2013 erschien zum 10-jährigen Jubiläum mit Ausgabe 69 noch eine letzte (gedruckte) Ausgabe im Format der alten Ausgaben. In dieser Ausgabe wurde die endgültige Einstellungen des Magazins bekanntgegegeben.
  
 
== Bezug zur Dreamcast ==
 
== Bezug zur Dreamcast ==

Aktuelle Version vom 15. August 2019, 11:50 Uhr

Die letzte Ausgabe der GEE, Oktober 2013
Artikel über scenedicate in der GEE

Die GEE war ein deutsches Videospiel-Magazin, das, teilweise mit Unterbrechungen, von 2003 bis 2013 erschien. Das Heft unterschied sich vom Konzept her deutlich von anderen Zeitschriften aus dem Segment. Die GEE versuchte Videospiele als Kulturmedium zu beschreiben und betonte insbesondere auch künstlerische Aspekte von Spielen. Darüber hinaus fanden sich im Heft etwa Kurzgeschichten, Kolumnen und Retro-Berichte und es wurde seit Frühjahr 2005 bewusst auf Wertungen in Form von Zahlen verzichtet. Am ehesten vergleichbar war das Magazin mit der britischen EDGE und der sehr kurzlebigen ple:.

GEE stand ursprünglich für Games_Entertainment_Education. Seit April 2007 lautete das Motto des Heftes jedoch Love for games und „GEE“ wurde zum reinen Eigennamen..

Geschichte

Die Erstausgabe der GEE kam im Oktober 2003 auf den Markt. Die Redaktion befand sich in Hamburg. Die GEE erschien achtmal jährlich. Von Februar 2005 bis Juni 2006 lag dem Heft eine DVD bei.

Im Zuge des einbrechenden Markts für gedruckte Videospielzeitschriften stellte die GEE ab Mai 2011 das regelmäßige Erscheinen als gedrucktes Magazin ein. Die Auflage lag nach Verlagsangaben zuletzt bei etwa 28.000 Exemplaren. Stattdessen sollte das Heft als digitales Magazin (ePaper) unter dem Namen GEE Display weitergeführt werden. Gedruckte Versionen der GEE sollten zwar weiterhin veröffentlicht werden, jedoch deutlich seltener als bisher. Diese Sonderausgaben waren in einem A5-ähnlichen Format gehalten und enthielten ausgewählte Artikel der GEE Display. Sie stellten also gewissermaßen eine Best-Of-Version des digitalen Magazins dar.

Anfang 2013 gab die GEE schließlich bekannt, eine „Kreativpause“ abzuhalten kündigte die vorläufige Einstellung sowohl des digitalen als auch des gedruckten Magazins an. Im Oktober 2013 erschien zum 10-jährigen Jubiläum mit Ausgabe 69 noch eine letzte (gedruckte) Ausgabe im Format der alten Ausgaben. In dieser Ausgabe wurde die endgültige Einstellungen des Magazins bekanntgegegeben.

Bezug zur Dreamcast

Der Ausgabe vom November 2005 lag eine DVD bei, auf der das von Dreamcast-Scene herausgegebene Diskmag scenedicate enthalten war. Zudem fand sich im Heft ein Artikel zu scenedicate. Desweiteren wurden mehrere Dreamcast-Spiele in der GEE retrospektiv begutachtet, darunter etwa REZ.